20. Februar 2010

Offenes Halbrund komplett - Neubau der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow feierlich eingeweiht

Es ist schon ein besonderes Raumgefühl, das im Saal der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow entsteht. Bis auf den letzten (Steh-)Platz gefüllt war der Teil des Schulhauses, der mit seiner markanten Stirnwand und ohne rechten Winkel an gewöhnlichen Schultagen Raum für Andacht und Bewegung bietet. Am vergangenen Freitag hatten sich Kinder, MitarbeiterInnen, Eltern, Freunde und Partner der Schule versammelt, um die Fertigstellung des Schulhauses miteinander zu feiern. Begrüßt werden konnten neben vielen Menschen, die finanzierend, planend und ausführend den Schulbau ermöglicht und umgesetzt haben, auch zahlreiche Gäste der Landes-, Kreis- und Kommunalebene sowie des Kirchenkreises, der Kirchengemeinden und der hinter der Trägerin Hoffbauer gGmbH stehenden Stiftungen. Dass die Evangelische Grundschule Kleinmachnow vor allem ein Haus des Lebens sei, in dem es sehr viel mehr zu lernen gibt, als nur Lesen, Schreiben, Rechnen, hob der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, in seinem Grußwort hervor. Und in der Tat: Eine ganze Menge von dem Leben, das unsere Schule ausmacht, kam in den (auch Minister und Landräte) mitreißenden Rhythmen der Percussion-Gruppe ebenso zum Ausdruck, wie in den gemeinsamen Liedern und dem schulübergreifenden Instrumentalspiel von SchülerInnen der Grundschule und des Gymnsiums. Dass das Lebensgefühl an dieser Schule ganz wesentlich auch mit dem Schulbau zu tun hat, vergegenwärtigte Pastorin Elke Rosenthal in ihrer Andacht. Der Weg über die Brücke unter den hohen, alten Bäumen hindurch, das Licht und die warmen Farben des Schulhauses, von denen Kinder wie Eltern beim morgendlichen Ankommen begrüßt werden und die kreisrunde Form des Gebäudes unterstreichen: Hier sind kleine und große Menschen jeden Tag neu willkommen. Ein herzliches Dankeschön allen, die den Bau und die gestrige Feier tatkräftig ermöglicht und unterstützt haben und insbesondere all denen, die das farbenfrohe, offene Halbrund immer wieder neu mit vielfältigem Leben füllen.

LINKS:
> MAZ vom 20.02.2010
> PNN vom 20.02.2010
> Brandenburg Aktuell vom 19.02.2010

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